Start ins neue Schuljahr und Anbau in Poneloya

Seit dem ich Anfang Januar zum Projekt SONFLORA gestoßen bin, ist viel passiert. Ein neues Haus wurde gebaut, das Team wurde immer wieder mit neuen Freiwilligen aufgemischt und ich durfte an vielen tollen Aktivitäten teilnehmen.
Nachdem der erste Monat aus vielen Spielen und Aktivitäten bestand, kehrte schon bald wieder der Schulalltag ein. In dieser Zeit wurde den Kindern ein sehr vielseitiges Freizeitprogramm geboten. Neben den täglichen Tischspielen und Fußballpartien, wurde auch ein Sporttag gemeinsam mit anderen Projekten Organisiert. Des Weiteren gab es tolle Ausflüge ins Schwimmbad oder auch in den Mangrovenwald.

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Der Übergang in den Schulalltag verlief sehr gut. Alle Kinder wurden mit neuer Schulkleidung und Rucksäcken ausgestattet. So konnten alle Kinder natürlich top motiviert in das neue Schuljahr starten. Dadurch, dass wir ein sehr großes Team waren, konnten wir den Kindern die Möglichkeit geben in Kleingruppen zu arbeiten.

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Mit dem Beginn der Bauarbeiten für das neue Haus wurde uns leider der Platz im Hof genommen, so dass die Kinder sich nicht mehr austoben konnten. Dies war sehr schade. Doch mit viel Spontanität und Improvisation wurde immer eine geeignete Lösung für die Kinder und für uns Arbeiter gefunden. Geplant war es, dass das Haus bis zu den Osterferien fertiggestellt ist. Leider verzögerte sich der Zeitplan und wir müssen das Projekt in den Ferien für eine Woche schließen.

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Nach der Semana Santa war das Haus leider immer noch nicht fertig. Die Bauarbeiter sahen ihre Arbeit jedoch als fertig und ließen das Haus und den kompletten Hof in einem erbärmlichen Zustand zurück. Die Kinder waren genau so unglücklich darüber, wie wir. Also organisierten wir gemeinsam mit den Kindern und freiwilligen Helfern einen „Aufräumtag“, um den ganzen Müll zu beseitigen und das Haus zu streichen. Viele Kinder kamen hierzu freiwillig. Sie wurden mit einem Mittagessen und einem Eis belohnt. Und endlich war auch wieder Platz zum Spielen da. Gleich kam im Projekt auch wieder eine andere Stimmung auf. Es ist halt doch etwas anderes, wenn die Kinder die Möglichkeit haben, sich nach den gemachten Hausaufgaben auszutoben. So wird wieder täglich Fußball, Baseball oder Fangen gespielt.

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Ein weiteres Highlight für die Kinder (und auch für mich) war ein gemeinsames Fußballturnier gemeinsam mit den Kindern aus Tamarindo in Leon. In gemischten Mannschaften wurde in der heißen Mittagshitze um den Turniersieg hart gekämpft. Hierbei verstanden sich die Kinder aus den zwei verschiedenen Standorten super und harmonierten nicht nur beim spielen gut miteinander.
An einem Samstag kam ein guter Freund in das Projekt, um sein neues Projekt vorzustellen. Er will im nächsten Jahr ein Boot aus Plastikflaschen konstruieren und damit anschließend über den Pazifik Segeln. Damit will er auf das große Problem in Nicaragua aufmerksam machen, den Abfall. So ist er mit den Kindern losgezogen, um einige Plastikflaschen zu suchen und die verschiedenen Ideen der Kinder zu sammeln. In Zukunft wollen wir versuchen, den Kindern die Möglichkeit zu geben an diesem Projekt teilzunehmen.

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Gestern feierten wir dann schon mal den Muttertag vor. Dafür studierten einige Kinder ein tolles Theaterstück zum Thema Familienleben ein. Dies kam bei allen Kindern und Müttern sehr gut an und sorgte für viel Gelächter. Letztendlich wurde ein toller Tag mit Kaffee und Kuchen für beendet erklärt und das verlängerte Wochenende eingeläutet. Denn am Montag ist für alle frei. Es ist schließlich Muttertag in Nicaragua!!

Ein Bericht von Felix Lummel (Mai 2016)

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