Verfasst von: sonfloranica | 25/05/2014

Sporttag in Tamarindo

In Tamarindo fand an diesem Tag keine Schule statt – verlängertes Wochenende, juhu! Projekt fand an diesem Tag statt, jedoch kein gewöhnlicher Projekttag, nein. An diesem Tag wurden ein Sporttag auf der Cancha (betonierter Sportplatz) veranstaltet.

Die Freiwilligen machten sich schon zeitig auf den Weg nach Tamarindo, um die verschiedenen Stationen auf der Cancha vorzubereiten. 5 verschiedene Stationen gab es zur Auswahl. Während der Vorbereitungen kamen nach und nach die Kinder auf die Cancha. Man merkte ihnen die Aufregung an. An diesem Tag waren unglaubliche 42 Kinder da!! Ansonsten sind an einem normalen Projekttag normalerweise um die 30 Kinder da. 5 von ihnen gehörten nicht zum Projekt, sie durften dennoch bei allen Aktionen mitmachen.

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Um 13 Uhr begann der Sporttag. Zuerst wurde eine kurze Rede von unser Projektmitarbeiterin Lisette gehalten. Sie stellte die verschiedenen Stationen vor und erklärte, dass jedes Kind an jeder Station teilnehmen kann. Außerdem gab es kleine Prämien wie z.B. Stifte, Kugelschreiber, Süßigkeiten, Spieleautos, Haargummis… Die Freiwilligen gingen an ihre jeweiligen Stationen und die Kinder verteilten sich gleichmäßig. Nun ging es endlich los. Die Kinder konnten sich von Station zu Station durchspielen und Prämien ergattern. Egal, ob sie Sackhüpfen, Fußball-Bowling, Gegenstände im Wasser ertasten, Topfschlagen oder Luftballon-Wettbewerb gemacht haben, sie hatten bei jeder Station total viel Spaß und alle hatten ein Dauergrinsen im Gesicht.

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Die Kinder waren fair zueinander, gingen respektvoll miteinander um und sie motivierten sich gegenseitig. Es war einfach schön mit anzusehen, dass die Regeln, die wir den Kindern monatelang versucht hatten beizubringen, sehr gut umgesetzt wurden.

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Nach anderthalb Stunden Powersport beendeten wir die Sportaktion und ließen es uns erst einmal gut gehen. Jedes Kind und jeder Mitarbeiter bekam an diesem Tag einen von unserer Freiwilligen Alexandra gesponserten Donut sowie verschiedene Säfte. Denn Alexandra hatte ihren letzten Tag im Projekt. Sie berichtet:

Nach einer kleinen Verstärkung gingen wir zur großen Überraschung über, von der die Kinder nichts wussten. Die Freiwilligen organisierten eine große WASSERBOMBENSCHLACHT. Wir teilten die Kinder in zwei gleich große Gruppen auf und jeder bekam 3 Wassertüten. Anschließend stellten sich die Gruppen in zwei Reihen gegenüber auf und auf Kommando ging es los. Wir schossen uns gegenseitig mit den Wassertüten ab.

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Das war einfach unglaublich lustig! Doch leider sind nach kurzer Zeit die Wassertüten ausgegangen, also hatten die Kinder die Idee, leere Flaschen aufzufüllen. Sie verließen die Cancha und kamen mit vollen Wasserflaschen zurück, also ging die Wasserschlacht weiter. Immer und immer wieder füllten sie die Flaschen auf. Die Kinder hatten so viel Spaß, sie konnten sich richtig austoben. Die Cancha war völlig durchnässt, was ihr anz gut tat, denn der Boden war sehr verstaubt. Nach mehrmaligem Auffüllen der Flaschen stoppten wir die Aktion, sonst hätte das kein Ende gehabt. Mit klatschnassen Klamotten saßen sich die Kinder abschließend auf die Abstufungen der Cancha und auf Kommando sagten alle gleichzeitig: „Adios Alex, gracias por todo“. Anschließend schenkte mir jedes Kind eine Umarmung sowie ein selbstgemaltes Bild bzw. ein selbstgemachtes Kunstwerk. Der Abschied fiel mir und den Kindern sehr schwer.

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Am Ende möchte ich sagen, dass ich 3 ganz tolle Monate in Tamarindo hatte. Die Kinder sind mehr sehr ans Herz gewachsen. Auch das Tamarindo-Team ist wie eine Familie für mich geworden. Wir hatten Höhen und Tiefen, dennoch meisterten wir alles super. Das hat sich vor allem an diesem Sporttag ausgezahlt: der Tag lief sehr harmonisch ab und es gab keine Schlägereien oder sonstige Probleme. Deswegen möchte ich mich für diesen Tag ganz besonders bei Jana, Gismo, Tobias, Daniela, Marcel, Lester, Lisette, Margaritha und Jaime bedanken. Ohne eure Hilfe und ohne eure Unterstützung wäre dieser Tag nicht so gelungen gewesen. IHR SEID KLASSE! DANKE!
Ich hoffe, dass es viele weitere Freiwillige gibt, die sich für Tamarindo einsetzen und den Kindern weiterhin ein glückliches Lächeln auf ihre Gesichter zaubern.

Alexandra war drei Monate als Freiwillige bei Sonflora. Sie erzählte uns von ihrem letzten Tag, der ein ganz besonderer war. Vielen Dank, liebe Alexandra, für Dein Engagement bei Sonflora!!

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